Branchenumsatz legt im 1. Halbjahr 2018 um 4,2 Prozent zu / Risiken werden die gute konjunkturelle Lage aber eintrüben (FOTO)

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Die hessische Chemie- und Pharmaindustrie geht nach einem belebten
1. Halbjahr von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung für
2018 aus. Während für das aktuelle Jahr eine zufriedenstellende
Bilanz zu erwarten ist, haben sich die Risiken mit Blick auf 2019
hingegen erhöht. Der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbandes
HessenChemie, Prof. Dr. Heinz-Walter Große (B. Braun Melsungen AG),
stellte im Rahmen der Herbstpressekonferenz der Chemieverbände Hessen
aktuelle Branchenzahlen vor.

Insgesamt konnte die chemisch-pharmazeutische Industrie in Hessen
in der ersten Jahreshälfte 2018 laut amtlicher Statistik knapp 13,6
Milliarden Euro umsetzen. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von 4,2
Prozent, die im Wesentlichen auf eine Ausweitung der Produktion
zurückzuführen ist. Das Inlandsgeschäft stieg auf 4,4 Milliarden Euro
und das Auslandsgeschäft auf 9,2 Milliarden Euro. Die positive
Entwicklung schlägt sich auch bei den Beschäftigtenzahlen nieder. Im
1. Halbjahr 2018 waren durchschnittlich 58.438 Menschen in der
Branche tätig. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Der Gesamtumsatz der klassischen Chemieindustrie lag im 1.
Halbjahr bei 7,6 Milliarden Euro. Das Plus von 3,7 Prozent wurde
ausschließlich auf den Auslandsmärkten erzielt, wogegen das
Inlandsgeschäft mit knapp 2,1 Milliarden Euro unverändert blieb.

Im Vergleich dazu stieg der Umsatz in der Pharmabranche um 4,9
Prozent auf 6 Milliarden Euro. Grund für die positive Entwicklung im
1. Halbjahr war ein Umsatzsprung im Inlandsgeschäft. Der
Auslandsumsatz hingegen sank aufgrund negativer Währungseffekte
leicht auf 3,7 Milliarden Euro.

Die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie blicken
laut einer Verbandsumfrage zuversichtlich auf den weiteren Verlauf
des Geschäftsjahres. So rechnen 47 Prozent der Unternehmen für 2018
mit einer Steigerung ihrer Produktion und 51 Prozent mit einem
Umsatzwachstum. Die Erwartungen bezüglich der Ertragslage sind wegen
Währungseffekten und gestiegener Rohstoffkosten deutlich verhaltener.

Ausblick für 2019 zurückhaltender

\“Insgesamt gehen wir derzeit von einer weiter positiven
Entwicklung und einem Umsatzzuwachs von 4,0 Prozent für 2018 aus,
auch wenn sich die Dynamik im 2. Halbjahr abschwächen wird\“, betonte
Große. Der Ausblick auf 2019 sei nicht so optimistisch, da sich der
Handelskonflikt zwischen den USA und China negativ auf die
Weltkonjunktur auswirke. Ebenso müsse abgewartet werden, wie die
BREXIT-Verhandlungen ausgehen werden.

Industriestandort stärken

HessenChemie-Hauptgeschäftsführer Dirk Meyer forderte mit Blick
auf die hessische Landtagswahl am 28. Oktober, dass sich die
Landespolitik auch in Zukunft für die Stärken des Industriestandorts
Hessen einsetzen und auf gute Rahmenbedingungen achten müsse. Auf die
Agenda gehörten Investitionen in den Straßen- und Wohnungsbau, den
flächendeckenden Ausbau der Breitbandnetze sowie die Schulen. Zudem
forderte er die Wählerinnen und Wähler auf, \“ihr Wahlrecht zu nutzen,
um damit zu einer hohen Wahlbeteiligung und zu stabilen Mehrheiten
beizutragen\“.

Pressekontakt:
Arbeitgeberverband Chemie und
verwandte Industrien für das Land Hessen e.V. (HessenChemie)
Jürgen Funk
Geschäftsführer Verbandskommunikation und Pressesprecher
Murnaustraße 12
65189 Wiesbaden
Tel: 0611 7106-49
Mobil: 0162 2710649
Fax: 0611 7106-66
E-Mail: funk@hessenchemie.de

Original-Content von: Arbeitgeberverband HessenChemie, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Donnerstag, 25. Oktober 2018. gespeichert unter Allgemein, Galerie, Medizin. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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