Engagement des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums: Schule erhält hohe Förderung

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Experimentieren, Beobachten und Verstehen
– der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt den
praktischen Chemie-Unterricht am Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium: bei der
Gutachterrunde des Fonds im ersten Halbjahr 2019 wurde beschlossen,
die Schule aufgrund ihres sehr hohen Engagements in der Chemie mit
weiteren 2.000 Euro zu fördern.

Eingesetzt wird die Förderung für die Anschaffung von Material für
Experimente im Chemieunterricht sowie für Übungsmaterial: \“Wir hatten
gehofft, dass unser Antrag zum Erfolg führt und freuen uns sehr über
die FCI-Förderung. Bei der letzten Förderung haben wir unter anderem
Molekülmodelle gekauft, um den Schülern die Chemie auf Teilchenebene
anschaulich machen zu können. Diese möchten wir mit einem Teil des
Geldes erweitern. Auch möchten wir die Gruppengröße beim
Experimentieren verkleinern und dazu mehr Materialien wie Glaswaren,
Schutzbrillen und ähnliches anschaffen. Falls dann noch Geld übrig
ist, möchten wir in interaktive Medien investieren, von denen es
leider noch nicht sehr viele gibt. \“ sagte Chemie-Lehrerin Heike
Nickel.

Dass praktischer Unterricht wichtig ist, weiß auch Christine von
Landenberg, verantwortlich für die Bildungsförderung bei den
Chemieverbänden Rheinland-Pfalz: \“Uns ist es ein Anliegen, die
MINT-Fächer im Schulunterricht zu stärken. Eine gute
MINT-Schulbildung ist unentbehrlich für eine
Hochtechnologiegesellschaft. Vor allem für die Forschung und
Entwicklung benötigen wir gut ausgebildete Fachkräfte.\“

Die Förderung sei am Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium genau an der
richtigen Stelle: die Lehrer engagieren sich stark im
naturwissenschaftlichen Unterricht und nehmen auch große
Herausforderungen an. In der \“Weltrekord-AG\“ bauten die Schüler 2010
das größte Kochsalzgitter der Welt gebaut – es wog 69,8 Kilogramm.
Das war bereits der dritte Eintrag des Fachbereich Chemie ins
Guinness-Buch der Weltrekorde.

Der FCI hat das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium auch im vergangenen
Jahr unterstützt: die Schule erhielt 2018 eine Förderung von 2.500
Euro für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Mit dem Geld wurden
eine Software, Molekülmodelle, Glasgeräte, Waagen und Heizplatten
angeschafft. Der Fonds übernimmt Kosten für Geräte zum
experimentellen Arbeiten, Chemikalien, Fachliteratur, Software oder
Molekülbaumodelle.

// Weitere Förderungen

Neben der FCI-Unterrichtsförderung unterstützen die Chemieverbände
Rheinland-Pfalz Pädagogen mit dem \“MINT-Tag Rheinland-Pfalz\“ bei der
Gestaltung von experimentierreichem Unterricht. Außerdem organisieren
die Verbände verschiedene Weiterbildungen, beispielsweise zu
Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht oder
Highlights in der experimentellen Schulchemie. Auch Aktionen an
Universitäten gehören dazu; wie die \“Ferienakademie Farben\“ in Mainz.

// Über den Fonds der Chemischen Industrie (FCI) Als Förderwerk
des VCI unterstützt der 1950 gegründete Fonds der Chemischen
Industrie die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den
Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung
Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die
akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat er die \“Schulpartnerschaft Chemie\“ gestartet, die
aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will
die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und
helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten.
Bisher sind mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines
spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen
Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer
und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen
Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum
Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem
Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder
Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der
Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer,
Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene
wissenschaftliche Veranstaltungen durch.

Pressekontakt:
Chemieverbände Rheinland-Pfalz
Stefanie Lenze
T.: 0621 520 56 32
E.: kommunkation@chemie-rp.de

Original-Content von: Chemieverbände Rheinland-Pfalz, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Montag, 26. August 2019. gespeichert unter Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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