EU-Sondergipfel billigt Brexit-Abkommen / Zustimmung nur erster Schritt

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– Gefahr eines ungeregelten Brexits noch nicht gebannt
– Ausgestaltung der zukünftigen Beziehungen entscheidend
– Erklärung zum zukünftigen Verhältnis nährt Hoffnung auf
Kooperation bei Chemikaliengesetzgebung

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagt zum Brexit-Sondergipfel
der EU-27: \“Die Zustimmung der Staats- und Regierungschefs zu den
Verhandlungsergebnissen ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem
geregelten Brexit. Nächster Schritt sind die finalen Ratifizierungen
des Austrittsabkommens durch das Europäische Parlament und das
britische Unterhaus. Bis dahin gibt es weiterhin keine Entwarnung:
Scheitert die Ratifizierung, gibt es einen ungeregelten Brexit ohne
die für die Wirtschaft dringend notwendige Übergangsphase.\“

Tillmann betont, dass wichtige Weichen für die
chemisch-pharmazeutische Industrie erst nach der Ratifizierung des
Austrittsabkommens gestellt werden können: \“Entscheidend ist die
konkrete Ausgestaltung der zukünftigen Beziehungen. Wir brauchen ein
umfassendes Partnerschafts-, Investitions- und Handelsabkommen. Nur
wenn Zollschranken vermieden werden und gleiche Standards bei der
Produkt- und Chemikaliensicherheit erhalten bleiben, wird das ein
gutes Abkommen für unsere Branche.\“

Tillmann begrüßt, dass in der Erklärung zum zukünftigen Verhältnis
die grundsätzliche Absicht zur Kooperation bei der
Chemikalienregulierung enthalten ist: \“Die europäische
Chemikalienregulierung, die hohe Anforderungen an den Schutz der
menschlichen Gesundheit und der Umwelt stellt, sollte auch zukünftig
zwischen der EU-27 und Großbritannien harmonisiert erhalten bleiben.
Für die chemisch-pharmazeutische Industrie und unsere Kundenbranchen
ist eine Einbindung Großbritanniens in die EU-Chemikalienbehörde ECHA
auch nach dem Brexit enorm wichtig.\“

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund
1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen
ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen
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mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017
über 195 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 453.000
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veröffentlicht von on Sonntag, 25. November 2018. gespeichert unter Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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