Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Risikofaktor LDL-Cholesterin im Fokus (FOTO)

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Die Fachgesellschaften EAS und ESC senken Zielwerte für LDL-
Cholesterin weiter ab

– Hintergrund der neuen Leitlinie: Je niedriger der LDL-
Cholesterinwert, desto geringer ist das Risiko für
kardiovaskuläre Ereignisse
– Weltherztag am 29. September lenkt Aufmerksamkeit auf die
Präventionsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die neue Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) und
der European Atherosclerosis Society (EAS) unterstreicht die
Bedeutung des Cholesterinspiegels für Atherosklerose und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Fachgesellschaften stellen den
Risikofaktor LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) in den Fokus
und heben hervor, dass die Senkung des Cholesterinwerts wesentlich
zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos beitragen kann. In ihren
aktuellen Empfehlungen, die Anfang September im Rahmen des ESC
Kongresses vorgestellt wurden, senken ESC und EAS die Zielwerte für
LDL-Cholesterin weiter ab.(1)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen – wie ein Herzinfarkt oder ein
Schlaganfall – sind die häufigste Todesursache in Deutschland. (2)
Ein erhöhter LDL-Cholesterinwert kann eine Ursache dafür sein.
Befindet sich zu viel dieses sogenannten \“schlechten Cholesterins\“ im
Blut, kann es sich in den Wänden der Blutgefäße ablagern. Aus diesen
Ablagerungen und begünstigt durch weitere Risikofaktoren wie
Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Übergewicht können arterielle
Plaques entstehen.(3) Das kann zu einer Arterienverengung bis hin zu
einem vollständigen Verschluss des Blutgefäßes und so zum Beispiel zu
einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

\“Je niedriger, desto besser\“: Neue Zielwerte für LDL-Cholesterin
Die neue Dyslipidämie-Leitlinie der europäischen Fachgesellschaften
ESC und EAS fordert eine stärkere Reduzierung des LDL-Cholesterins
für Patienten mit einem hohen und insbesondere sehr hohen
kardiovaskulären Risiko.(1) In ihren Empfehlungen senken die
Fachgesellschaften die Zielwerte für Patienten der verschiedenen
Risikogruppen deutlich ab: Für Patienten mit einem sehr hohen
kardiovaskulären Risiko liegt der neue Wert bei 55 mg/dl, für
Patienten mit einem hohen Risiko bei 70 mg/dl. \“Die neue medizinische
Leitlinie reflektiert nun die in den letzten Jahren mit großen
Outcome-Studien belegte Erkenntnis, dass Risikogruppen von
intensiverer Lipidsenkung jenseits der bisherigen Zielwerte
profitieren\“, sagt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director der
Amgen GmbH. \“Sie berücksichtigt das Prinzip, je niedriger die
LDL-Cholesterinwerte sind, desto geringer ist das Risiko für
zukünftige kardiovaskuläre Ereignisse. Die beiden europäischen
Fachgesellschaften geben hier klare Handlungsempfehlungen – häufig
des höchsten Empfehlungsgrades – die vorhandenen Therapieprinzipien
zielgerichtet und gegebenenfalls in Kombination einzusetzen und
dieses Potenzial auch auszuschöpfen.\“

Zum Weltherztag: Cholesterinwert messen lassen

Mit zwei Tropfen Blut aus der Fingerspitze kann jeder seinen
Cholesterinwert messen lassen und einen entscheidenden Schritt zur
Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen tun. Der Weltherztag am
29. September ist ein guter Anlass, seinen LDL-Cholesterinwert
bestimmen zu lassen. \“Nur wer seinen zu hohen Cholesterinwert kennt,
kann die darin liegende Gefahr für schwerwiegende
Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch gezielte Maßnahmen rechtzeitig
eindämmen\“, so Dr. Kropff.

Die Amgen GmbH unterstützt auch in diesem Jahr die Initiative
\“#ProtectUrlife\“, die kostenfreie Knochendichte- und
Cholesterinmessungen in fünf europäischen Städten anbietet. Die
Initiative \“#ProtectUrlife\“ wird gemeinsam mit dem European Institute
of Innovation and Technology (EIT) Health GmbH und anderen Partnern
durchgeführt. Am 15. und 16. November macht die Initiative
\“#ProtectUrlife\“ Station in München. Mehr Informationen unter:
www.protecturlife.eu

Weitere Informationen zum Zusammenhang von Cholesterin und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen finden Sie im Internet unter
www.cholesterin-neu-verstehen.de.

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges
Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 21.000 Mitarbeitern in
fast 100 Ländern weltweit seit fast 40 Jahren vertreten ist. In
Deutschland arbeiten wir an verschiedenen Standorten mit über 750
Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit
profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder
seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel
werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie,
Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen
eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch
Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline.

www.amgen.de

Referenzen
1. European Heart Journal (2019); doi:10.1093/eurheartj/ehz455
2. www.gbe-bund.de, Abrufdatum: 05.06.2018; Sterbefälle,
Sterbeziffern (je 100.000 Einwohner, altersstandardisiert, ab
1998).
3. Halcox JP et al. PLoS ONE. 2015;10(2): e0115270.
doi:10.1371/journal.pone.01152702015.

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bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien
sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten
im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere
Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und
andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und
ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten
nach der Markteinführung unserer Produkte und Medizinprodukte
Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen
feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen
Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen
betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen
Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten
Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren
Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen
Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen
beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz für unsere
Produkte und Technologie, der durch angemeldete und erteilte Patente
sichergestellt wird, von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer
Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen
oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen
Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen
Schlüsselbetrieben, unter anderem in Puerto Rico, durch und sind
darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von
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und für die Vermarktung und den Vertrieb mancher unserer
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stehen wir bezüglich vieler der von uns vermarkteten Produkte sowie
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Identifizierung neuer Produktkandidaten und die
Indikationserweiterung für bestehende Produkte kann nicht garantiert
werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert.
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Produktes erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren
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Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann
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Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung
aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Wir sind immer stärker von
IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Technische
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Pressekontakt:
Bettina Jödicke-Braas
E-Mail: communication@amgen.de
Telefon: 089-149096-1627

Original-Content von: Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Donnerstag, 26. September 2019. gespeichert unter Biotechnologie, Galerie, Medizin. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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