Maximator liefert die erste Wasserstofftankanlage als „Komplettpaket“

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Die Vertreter der Partner bei der Vertragsunterzeichnung in Wuppertal. Bild: ©WSW mobil
 

Im Rahmen des Projektes „H2-W Wasserstoffmobilität für Wuppertal“ der Wuppertaler Stadtwerke unterzeichneten die Vertreter der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal und der Maximator GmbH im Beisein der Vertreter der WSW mobil GmbH, den Vertrag zur Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Wasserstoffinfrastruktur. Nun geht das Projekt in die konkrete Umsetzung: Zur Brennstoffversorgung der geplanten wasserstoffbetriebenen Brenntoffzellenbusse für den öffentlichen Nahverkehr konzipiert Maximator seine erste Wasserstofftankstelle. Conrad Tschersich, Geschäftsführer AWG, und Andreas Meyer von WSW mobil sind sich einig, in Maximator den passenden Partner gefunden zu haben: „Wir freuen uns, mit der Firma Maximator einen Spezialisten gefunden zu haben, der unser Projekt ‚umweltschonenden Nahverkehr‘ mit seinem Know-how zukunftsträchtig unterstützt und begleitet.“

Unter der Federführung von Robert Adler, Leiter der 2017 gegründeten Maximator Advanced Technology GmbH in Wien, entwickelt das Unternehmen Kernkomponenten, wie den Wasserstoffverdichter MAX Compression mit automatischem Dichtungswechsel (Automated Seal Exchange) für die Tankanlage, welche im kommenden Jahr „schlüsselfertig“ an die AWG übergeben wird.
Der Systemexperte aus Nordhausen wird als Generalunternehmer für die Planung, Umsetzung und Installation verantwortlich zeichnen. Die Wasserstoffinfrastruktur besteht aus den MAX-Compression Hochdruckkompressoren von Maximator zur Wasserstoffverdichtung, die erstmals auf der Hannover Messe 2017 präsentiert wurde, sowie einem Electrolyzer zur Wasserstofferzeugung und einem Wasserstoffspeicher, in dem der Brennstoff bei ca. 450 bar gespeichert wird.
Die Anlage für Wuppertal ist die erste von Maximator entwickelte Wasserstofftankstelle. René Himmelstein von Maximator über das Projekt: „Wir sind sehr stolz, mit unserem Know-how im Bereich der Wasserstoffinfrastruktur das Projekt H2-W der Wuppertaler Stadtwerke unterstützen zu können.“ Die Lösung stößt auf großes Interesse, weshalb weitere Anlagen bereits in Planung sind.

veröffentlicht von on Freitag, 26. Oktober 2018. gespeichert unter Forschung, Galerie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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