Merck erhält in Kanada Patent für CRISPR-Nickasen für grundlegende Genomeditierungstechnologie

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Merck (https://c212.net/
c/link/?t=0&l=de&o=2388064-2&h=3711190587&u=https%3A%2F%2Fwww.merckgr
oup.com%2F&a=Merck), ein führendes Wissenschafts- und
Technologieunternehmen und führend auf dem Gebiet der
Genomeditierung, hat heute bekannt gegeben, dass das kanadische
Patentamt die auf den Einsatz von gepaarten CRISPR-Nickasen in
eukaryotischen Zellen gerichtete Patentanmeldung von Merck bewilligt
hat. Mit diesem Patent wird eine wichtige und spezifischere Lösung
für Wissenschaftler zur Verfügung gestellt, die präzise Verfahren zur
Entwicklung von Behandlungen für schwer therapierbare Krankheiten
benötigen, die letztendlich den Patienten erreichen.

\“Diese Patenterteilung bedeutet einen weiteren Fortschritt für die
Sicherheit CRISPR-basierter Therapien, da das Patent für Technologie
gültig ist, die die Leistungsfähigkeit von CRISPR verbessert, kranke
Gene zu reparieren, ohne sich auf gesunde Gene auszuwirken\“, sagte
Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life
Science. \“Seit 15 Jahren engagiert sich Merck an vorderster Front für
Innovationen im Bereich der Genomeditierung. Die Patenterteilung
erweitert unsere Schutzrechte für grundlegende CRISPR-Technologie zum
Herausschneiden und Einfügen von Genen, die Wissenschaftlern dabei
hilft, die Gentherapieforschung voranzutreiben.\“

Die CRISPR-Technologie ist eine Kernkompetenz von Merck. Das
Unternehmen unterstützt Forschung zur Genomeditierung unter sorgsamer
Berücksichtigung ethischer und gesetzlicher Standards. Merck hat mit
dem Merck Bioethics Advisory Panel (MBAP) (https://c212.net/c/link/?t
=0&l=de&o=2388064-2&h=2671490247&u=http%3A%2F%2Freports.merckgroup.co
m%2F2017%2Fcr-report%2Fproducts%2Fbioethics.html&a=Merck+Bioethics+Ad
visory+Panel+(MBAP)) ein unabhängiges, externes bioethisches
Beratungsgremium eingerichtet, das für die Forschung innerhalb seiner
Unternehmensbereiche Orientierungshilfe geben soll. Dazu gehört auch
die Forschung zu oder mittels Genomeditierung. Das Unternehmen hat
zudem unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und
gesellschaftlicher Fragestellungen eine klare operative Position (htt
ps://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2388064-2&h=3250230117&u=https%3A%2F
%2Fwww.merckgroup.com%2Fcontent%2Fdam%2Fweb%2Fcorporate%2Fnon-images%
2Fcompany%2Fresponsibility%2Fen%2Fregulations-and-guidelines%2Fgenome
-editing-principle-EN.pdf&a=Position) definiert, um
vielversprechenden Therapieansätzen für den Einsatz in Forschung und
Anwendungen den Weg zu bereiten.

Das nun erteilte Patent ist bereits das zweite in Kanada und das
13. weltweit für Merck. Ende 2018 erhielt das Unternehmen ähnliche
Patente in Australien und Europa. Das jüngste Patent ist gültig für
gepaarte Nickasen, die mittels eines hochflexiblen und effizienten
Ansatzes zur Reduzierung von Off-Target-Effekten die Spezifität
erhöhen.

Bei den gepaarten Nickasen handelt es sich um zwei
CRISPR-Nickasen, die auf ein gemeinsames Genziel gelenkt werden und
zusammenarbeiten, um durch Einschneiden oder Spalten von
gegenüberliegenden Strängen einer Chromosomensequenz einen
Doppelstrangbruch zu erzeugen. Dieser Vorgang kann an eine externe
oder Spendersequenz gekoppelt werden, die wie bei der
CRISPR-Integrationstechnologie von Merck eingefügt wird. Durch die
erforderlichen zwei CRISPR-Verknüpfungen bei diesem paarweisen
Bruchverfahren reduziert sich das Risiko von unerwünschten
Schneideeffekten an anderen Stellen im Genom um ein Vielfaches.

Das Patentportfolio von Merck zur CRISPR-Integration umfasst
erteilte Patente in Australien, China, Europa, Israel, Kanada,
Singapur und Südkorea. Diese CRISPR-Patente beziehen sich auf die
chromosomale Integration, d. h. die Sequenz eukaryotischer Zellen
wird durchtrennt und es wird eine DNA-Sequenz eingefügt, um eine
gewünschte Veränderung im Genom vorzunehmen.

Merck lizenziert sein gesamtes Patentportfolio für alle
Einsatzbereiche.

Merck hat als erstes Unternehmen weltweit maßgeschneiderte
Biomoleküle für die Genomeditierung angeboten (TargeTronTM(TM)
RNA-geführte Gruppe-II-Introns und CompoZr(TM) Zinkfingernukleasen),
wodurch die Verbreitung dieser Verfahren in der globalen
Forschungsgemeinschaft vorangetrieben wurde. Merck stellte zudem als
erstes sogenannte Arrayed-CRISPR-Bibliotheken her, die das gesamte
menschliche Genom abdecken. Mit ihnen können Forscher mehr
Fragestellungen zu den zugrundeliegenden Krankheitsursachen
untersuchen und dadurch die Entwicklung von Therapien beschleunigen.

Neben der Grundlagenforschung zur Genomeditierung unterstützt
Merck die Entwicklung von gen- und zellbasierten Therapien und stellt
virale Vektoren her. Im Unternehmensbereich Life Science von Merck
verfolgt ein eigenes Team mit Fokus auf Genomeditierung das Ziel, die
Erforschung neuer Modalitäten – von der Genomeditierung selbst bis
zur Herstellung genbasierter Arzneimittel – voranzutreiben. Damit
untermauert das Unternehmen sein Engagement in diesem Bereich weiter.

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Über Merck

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen,
ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance
Materials tätig. Rund 51.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von
Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für
eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser
Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger
Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von
Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2017
erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,3 Milliarden
Euro.

Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles
Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen
Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der
Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer
des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen
und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada,
wo die Unternehmensbereiche als EMD Serono in Healthcare,
MilliporeSigma in Life Science und EMD Performance Materials
auftreten.

Photo –
https://mma.prnewswire.com/media/827881/CRISPR_EN_Merck.jpg

Pressekontakt:
gangolf.schrimpf@merckgroup.com
Telefon: +49 6151 72-9591

Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Montag, 4. März 2019. gespeichert unter Biotechnologie, Medizin. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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