OxThera mit Neuigkeiten zu seiner Phase-3-Studie Oxabact® bei primärer Hyperoxalurie

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OxThera AB, ein Biopharma-Unternehmen in Privatbesitz mit Sitz in
Stockholm, gab heute bekannt, dass die Phase-3-Studie mit Oxabact®
bei primärer Hyperoxalurie (PH) jetzt vollständig zur Rekrutierung
offensteht. Alle Kliniken, die an der Studie teilnehmen, wurden von
den zuständigen Behörden in Europa sowie den USA zugelassen und
leiten gerade das Patienten-Screening ein.

\“Wir freuen uns, bekanntgeben zu dürfen, dass wir nun für die
Aufnahme zu unserer Phase-3-Studie mit Oxabact® bei primärer
Hyperoxalurie vollständig offen sind\“, sagte Matthew Gantz, CEO von
OxThera. \“Mehrere Patienten haben wir sogar schon aufgenommen. Wir
sind zuversichtlich, dass unser neues Oxabact®-Produkt das Potenzial
hat, Patienten mit dieser verheerenden Krankheit zu helfen.\“

Die placebokontrollierte klinische Studie OC5-DB-02 wird an 10
Studienzentren in Europa und den USA durchgeführt, und es werden
insgesamt 22 Patienten aufgenommen. Der letzte Patient wird die
Studienverfahren voraussichtlich im Jahr 2019 abgeschlossen haben.
Oxabact® ist eine orale Behandlung, bestehend aus hochkonzentrierten
gefriergetrockneten Lebendbakterien (Oxalobacter formigenes), die in
Kapselform zweimal täglich verabreicht werden. Die Bakterien wirken
im Dünndarm und die Studie zielt darauf ab, die Sekretion von Oxalat
vom Plasma in den Darm zu verbessern, wo das Oxalat vom Mikrobiom
aufgeschlossen wird.

\“Die Entwicklung neuer Behandlungen für PH stellt eine Chance für
die Patienten dar, zukünftig mehr Behandlungsoptionen zur Verfügung
zu haben\“, ergänzte Kim Hollander, Executive Director bei der
Oxalosis and Hyperoxaluria Foundation.

Die primäre Hyperoxalurie ist eine seltene, autosomal-rezessive
vererbte Erkrankung, bei der die Konzentration des körpereigenen
Oxalats in Plasma und Urin deutlich erhöht ist. Hohe Konzentrationen
von Oxalat führen zu Organschäden durch Auskristallisieren von Oxalat
in z.B. Geweben und der Niere. Unbehandelt kann diese Erkrankung zu
Nierenversagen und vorzeitigem Tod führen.

Die teilnehmenden Studienzentren sind das Universitätsklinikum
Bonn, Deutschland, das Hôpital Femme Mère Enfant, Lyon, Frankreich,
das Hôpital Robert Debré, Paris, Frankreich, das Academic Medical
Center, Amsterdam, Niederlande, das Hospital Vall d´Hebron,
Barcelona, Spanien, Royal Free Hospital, London, UK, das Centre
Hospitalier Universitaire de Liège, Liège, Belgien, die Mayo Clinic,
Rochester, USA, das Boston Children´s Hospital, Boston, USA und das
Vanderbilt Hospital, Nashville, USA.

Weitere Informationen zur Studie sowie zu den aktiven
Studienzentren finden Sie auf http://www.clinicaltrials.gov oder
kontaktieren Sie Dr. med. Bastian Dehmel, Chief Medical Officer bei
OxThera, E-Mail: bastian.dehmel@oxthera.com. Weitere Informationen
zur primären Hyperoxalurie finden Sie auf http://www.ohf.org oder
http://www.oxaleurope.org .

OxThera besitzt Eigentumsrechte an pharmazeutische Zubereitungen
von Enzymen und Bakterien sowie deren Verwendung zur Behandlung der
Hyperoxalurie. Oxabact® gilt in der EU und den USA als
Orphan-Arzneimittel für die Behandlung von PH.

http://www.oxthera.com

Über OxThera

OxThera hat gegenwärtig zwei Produkte in seiner Pipeline: Oxabact®
zur Behandlung der primären Hyperoxalurie und Oxazyme®, eine
Oxalat-Decarboxylase, zur Behandlung von Oxalat-Superabsorption und
Nierenversagen bei enterischer Hyperoxalurie.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Elisabeth Lindner, COO von OxThera AB, E-Mail:
elisabeth.lindner@oxthera.com, +46705934199

Original-Content von: OxThera AB, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Dienstag, 10. Juli 2018. gespeichert unter Biotechnologie, Medizin. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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