RAMPF: Cure-on-Demand-Technologie für Klebeverfahren in der Automobilindustrie

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Schnell, präzise, extrem flexibel: Die automatisierte Produktionszelle von RAMPF.
 

Die Integration von Cure-on-Demand-Technologie (CoD) in Fügewerkzeuge optimiert das Kleben von Kunststoffkomponenten. RAMPF Group, Inc. hat eine vollautomatische Produktionszelle mit CoD-Technologie für das Verkleben von Fahrzeugteilen entwickelt.

Leistungsstarke Klebstoffe für die Automobilindustrie gewährleisten eine hohe Endfestigkeit und Elastizität. Damit sie effektiv eingesetzt werden können, müssen sie eine lange offene Zeit haben und genau dosiert werden. Um die gewünschte Haftung und innere Festigkeit zu erreichen, müssen die Klebstoffe mit relativ langen Aushärtezeiten chemisch eingestellt werden.

Die Cure-on-Demand-Technologie (CoD) wurde entwickelt, um sowohl die Haltezeit im Werkzeug und somit auch die Anzahl der – zumeist sehr kostspieligen – Präzisionsklebewerkzeuge zu verringern. Der Klebstoff wird punktuell von innen nach außen erhitzt, sodass die Klebeverbindung fest genug ist, um die Komponenten aus dem Werkzeug zu entnehmen, ohne die Qualität der Klebeverbindung zu beeinträchtigen. Die Endaushärtung der vorfixierten Baugruppe erfolgt dann bei Raumtemperatur parallel zum direkten Klebeprozess.

RAMPF Group, Inc. ist ein führender Spezialist für innovative Produktionssysteme mit automatisierten Klebeprozessen. Das in Wixom, Michigan, ansässige Unternehmen hat eine vollautomatische Produktionszelle für das Verkleben von Fahrzeugteilen in der Serienproduktion entwickelt. Durch die Kombination von modernster Misch- und Dosierungstechnologie, innovativen Werkzeugtechnologien, Automatisierungs- und Prozesssteuerungen sowie Robotik können sowohl die Präzision und Geschwindigkeit als auch die Flexibilität des Fertigungsprozesses erheblich gesteigert werden.

Herzstück des Produktionssystems ist die RAMPF-Dosieranlage C-DS. Die kompakte Anlage garantiert die korrekte Aufbereitung und den präzisen Auftrag der Klebstoffe, die zur Verklebung der Teile verwendet werden. Die C-DS umfasst ein Materialaufbereitungs-, Misch- und Dosiersystem sowie SPS-Steuerung und integrierte Prozessüberwachung. Der modulare Aufbau sorgt für ein hohes Maß an Flexibilität, da Dosierpumpen und Mischsystem leicht in vorhandene Fertigungslinien integriert werden können.

In der Automobilindustrie wird die Klebezelle von RAMPF unter anderem für Spoiler, Heckklappen, Motorhauben, Dachelemente von PKWs, SUVs und Minivans sowie Stoßfänger für Lastkraftwagen eingesetzt.

Mike Erby, Division Manager Production Systems bei RAMPF Group, Inc.: „Beim Verkleben von Komponenten ist das Aushärtungsverfahren von entscheidender Bedeutung für die Qualität des zusammengefügten Produkts und auch ein großer Kostenfaktor. Die CoD-Technologie bietet eine schnelle und zuverlässige Folge von Prozessen, die das wirtschaftliche und präzise Verkleben von Kunststoffkomponen-ten erleichtern, was besonders wichtig ist für die Serienproduktion in der Automobilindustrie. Einer der größten Vorteile der CoD-Technologie ist, dass der Klebeprozess durch die sichere Fixierung der Bauteile durch die punktuelle CoD-Aushärtung erheblich beschleunigt wird, Dadurch können Taktzeiten, Kosten und Platzbedarf verringert werden, da – anders als bei der früheren Technologie – nicht mehr mehrere Teile in Aushärtungswerkzeugen auf die Aushärtung warten.“

veröffentlicht von on Mittwoch, 4. September 2019. gespeichert unter Allgemein, Galerie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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