Wenig Dynamik im Chemiegeschäft / VCI-Quartalsbericht 1/2019 zur wirtschaftlichen Lage der chemisch-pharmazeutischen Industrie

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– Produktion legt 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu
– Chemikalienpreise sinken um 0,3 Prozent
– Branchenumsatz geht um 1,1 Prozent zurück
– Ausblick: 2019 wird ein schwieriges Chemiejahr

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist in einem schwierigen
konjunkturellen Umfeld mit schwachem Wachstum ins Jahr 2019
gestartet. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht hervor, den der
Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat. Die
Produktion in Deutschlands drittgrößter Industriebranche legte
demnach im ersten Quartal im Vergleich zum Schlussquartal 2018 etwas
zu. Auch die Kapazitätsauslastung der Anlagen verbesserte sich
leicht. Die Preise für Chemieprodukte gaben allerdings nach. Dadurch
konnte der Branchenumsatz nicht an das Vorquartal anschließen. In
Deutschland war die Nachfrage nach Chemikalien schwach, weil
Kundenindustrien ihre Produktion drosselten. Im Ausland zeigte sich
der Branche ein ähnliches Bild, da die weltweite Industriekonjunktur
auf der Stelle trat. Dieses Phänomen machte sich auch auf dem
wichtigsten Auslandsmarkt Europa bemerkbar.

VCI-Präsident Hans Van Bylen sagt zur Lage der
chemisch-pharmazeutischen Industrie: \“Die Chemie hat sich zum
Jahresauftakt etwas besser entwickelt als im vorangehenden Quartal.
Gleichwohl erwarten wir weiterhin ein schwieriges Jahr für die
Chemie.\“

Prognose

Der VCI rechnet für 2019 weiterhin mit einem Rückgang der
Chemieproduktion um 3,5 Prozent. Die Erzeugerpreise werden
voraussichtlich im Jahresverlauf um 1 Prozent steigen. Dabei geht der
Branchenumsatz um 2,5 Prozent auf 197,9 Milliarden Euro zurück.

Produktion

Die Chemieproduktion ist im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum
Vorquartal um 0,5 Prozent gestiegen. Sie war dabei 6 Prozent
niedriger als ein Jahr zuvor. Rechnet man den Pharmabereich heraus,
lag die Produktion der Branche um 2,5 Prozent unter Vorjahr. Die
Kapazitätsauslastung der Anlagen stieg auf 84,1 Prozent.

Erzeugerpreise

Chemisch-pharmazeutische Produkte verbilligten sich im ersten
Quartal um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Sie waren dabei
noch 1,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

Umsatz

Der Branchenumsatz ist im ersten Quartal 2019 leicht um 1,1
Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken. Mit 48,3 Milliarden Euro
verfehlten die Erlöse den Vorjahreswert um 3,8 Prozent. Das
Inlandsgeschäft entwickelte sich bei einem Minus von 2,6 Prozent
deutlich schwächer als die Verkäufe ins Ausland (- 0,2 Prozent).

Beschäftigung

Von Januar bis März 2019 war die Arbeitnehmerzahl in der
chemisch-pharmazeutischen Industrie im Vergleich zum Vorjahr
unverändert. Die Unternehmen der Branche beschäftigen aktuell 462.500
Mitarbeiter.

Hinweis

Den vollständigen VCI-Quartalsbericht 1/2019 gibt es auf
www.vci.de im Pressebereich zum Download.

Über den VCI

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertritt die
wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen
Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer
Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der
Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr
als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2018 203
Milliarden Euro um und beschäftigte rund 462.500 Mitarbeiter.

Kontakt:
VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de,
http://twitter.com/chemieverband und
http://facebook.com/chemieverbandVCI

Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von on Mittwoch, 15. Mai 2019. gespeichert unter Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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