Dauermagneten enthalten Metalle der seltenen Erden wie Dysprosium (Dy, 66) und Neodym (Nd, 60), die hauptsächlich aus China importiert werden. Es stehen jedoch riesige Bestände in Europa in den alten Geräten (die sogenannten urbanen Minen) zur Verfügung, deren Nutzung die Abhängigkeit von Importen v…
Funktionelle Milchproteine könnten noch häufiger wertvoller Bestandteil vieler Lebensmittel sein, doch da gibt es ein Problem: Sie liegen in zu niedrigen Konzentrationen und lediglich als Gemisch vor. Hier setzt das Projekt Whey2Food an. Wissenschaftler der Universität Hohenheim entwickeln mit ihren…
Seit Urzeiten nutzt der Mensch Schilf als Material für den Bau und als Dachdeckmaterial wegen seiner stabilen Struktur und der stark wasserabweisenden Eigenschaften. Das Schilfblatt enthält einen großen Anteil an mikro- und nanostrukturiertem Silikat. Wie dieses auf relativ einfache Weise in hoch ef…
Weil deren Wirkstoffe wie Selendisulfid, Zink-Pyrithion oder Piroctone-Olamin das Wachstum von Mikroorganismen hemmen können. Diese stören das Gleichgewicht der Kopfhaut und verursachen meist die Schuppen.
Organische Moleküle ermöglichen druckbare Elektronik und Solarzellen mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Auch in der Spintronik eröffnen die Moleküle die unerwartete Möglichkeit, den Magnetismus von Materialien und damit den Spin der fließenden Elektronen zu beeinflussen. So kann eine dünne Schicht…
Viele chemische Reaktionen und Wärmespeicher nutzen aufgeschüttete Füllkörper als Katalysator oder Adsorptionsmittel. Die Industrie setzt mehrere Millionen Tonnen dieser Funktionsmaterialien im Jahr ein, um ihre Grundstoffe herzustellen. Damit die Reaktionen wie gewünscht ablaufen, müssen die Füllkö…
Kunststoffe sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In nahezu allen Lebensbereichen sind diese Werkstoffe in Verwendung, sei es bei der Verpackung von Lebensmitteln, in der Medizin- und Kommunikationstechnik bis hin zu den verschiedensten technischen Einsätzen im Fahrzeugbau. Auch die Leitthemen…
Die chemische Industrie zwischen Weil am Rhein und Waldshut ist immer noch eine feste Größe. Das macht die Initiative von Unternehmen, dem agvChemie, der Chemie-Gewerkschaft, Kommunen und Bürgerinitiativen deutlich. Unter dem Titel „Chemie am Hochrhein“ haben sie nach vielen Diskussionen eine gemeinsame Plattform geschaffen.
Die Natur ist nicht dumm. Mit beeindruckender Effizienz können Pflanzen oder Bakterien das Licht der Sonne für die Photosynthese nutzbar machen. Seit Jahren wird diskutiert, ob Quanteneffekte für diese Effizienz verantwortlich sind. Man beobachtete nämlich, dass Moleküle bei der Photosynthese erstau…
Ein Forschungsteam der Universität Freiburg um Prof. Dr. Matthias Boll und seine Doktorandin Simona G. Huwiler hat herausgefunden, wie Bakterien mithilfe eines Enzyms aromatische Benzolringe – extrem stabile Verbindungen aus sechs Kohlenstoffatomen – ohne Beteiligung von Sauerstoff abbauen können. D…
